[PORTRAIT] YES

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[PORTRAIT] YES

Beitrag: # 2593Beitrag nixe
22.06.2017, 08:27

https://de.wikipedia.org/wiki/Yes_(Band)
Das ich u.a. Yes-Fan bin, dürfte wohl jetzt klar sein & ich liebe das Tales from topographic Oceans Album, da ich mich als long-track Fetischist bezeichne. Klar, das auch Relayer & Close to the Edge mit von der Party sind.
& das letzte gute Album 2004 – Keystudio (Enthält die Studioaufnahmen von Keys to Ascension 1 & 2)
Musik hat die Fähigkeit uns geistig, körperlich & emotional zu beeinflussen!

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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2631Beitrag nixe
22.06.2017, 18:44

Natürlich habe ich mich verballert, denn es sind 2001 Magnification & 35th Anniversary Tour Songs from Tsongas! Ich kann sagen, das mir sämtliche Alben mit Rick gut bis sehr gut gefallen!
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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2643Beitrag Oracle
22.06.2017, 23:01

Ich würde mich schon als Ober-YES-Head bezeichnen.
Das einzige Album das mich in der Diskografie wirklich stört ist Open your Eyes obwohl mir der Titelsong selbst da gefällt.
Die Qualitätsschwankungen zwischen den Alben sind zwar enorm, dennoch höre ich fast alles gerne.
Warum z.B. Big Generator und Union so oft verschmäht werden kann ich nicht nachvollziehen.
Da sind tolle Stücke drauf wie I'm Running oder die Super-Ballade Final Eyes
Ich muß allerdings sagen, dass ich die YES-Inkarnation seit 2008 nicht mehr schätze.
Da werden einfach zu viele Kompromisse gemacht.
YES waren als Liveband immer eine Bank, auch wenn die jeweils aktuellen Songs schwächer waren, die Konzerte waren immer grandios.

Seit einigen Jahren trifft das nicht mehr zu.
B. David war zunächst ganz in Ordnung und fly from here hat schöne Momente aber schon zu dieser Zeit hat die Band abgebaut.
Ich denke, das liegt vor allem an Alan White der gesundheitlich schwer angeschlagen ist.
Viele Songs werden mit reduziertem Tempo gespielt und was Downes häufig an den Tasten fabriziert ist häufig ein Ärgernis.
Ctte kann er mMn überhaupt nicht spielen und Titel wie Wonderous Stories klingen bei ihm nicht schwärmerisch sondern kitschig.
Neee, das geht gar nicht.
Der aktuelle Sänger ist bestimmt ein toller Typ aber sein windelweicher Gesang geht einem auf Dauer wirklich auf den Senkel.

Da sind mir Anderon Rabin & Wakeman derzeit als YES viel lieber.
Anderson hat sich als Sänger wirklich gut erholt und ist auch sehr bemüht gute neue Songs zu kreieren.
Da legte er mit dem Anderson/Stolt Album ein wirklich schönes Werk vor und auch ARW traue ich noch was zu.
Schade, natürlich, dass Steve Howe nicht dabei.
Live-Stücke wie AYAI sind ohne Howe einfach nichts, das funktioniert nicht mit Rabin.
Jedenfalls werde ich mir ARW feat. YES (wie sie sich jetzt nennen) auf der Loreley ansehen und bin schon sehr gespannt.

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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2668Beitrag nixe
23.06.2017, 14:23

Aus heutiger Sicht kann man schon sagen: YES ohne Jon Anderson geht nicht! Das war mit Trevor Horn schon so & Benoît David hat sich fast eine Simme ruiniert. Jon Davison war in Leipzig ja der Kracher, obwohl hier auch der sound zum fürchten war!
Klar ist auch, das Travor Rabin, Steve Howe nicht ersetzen kann & ein Buggles ist & bleibt ein Buggles, der bei Asia reinpaßt, aber mehr auch nicht!
Leider hat Steve schon vergessen, wie es ist, in einer Band zu spielen, die sich nicht YES nennen darf!
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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2683Beitrag AusDemWegIchBinArzt
23.06.2017, 17:45

Ich stelle mal zur Diskussion, dass gar nicht der Sänger das Hauptproblem ist, sondern eher die Tatsache dass Chris Squire nicht mehr unter uns weilt. Für mich steht das eher unter der Überschrift "Yes ohne Chris Squire geht nicht". Mal abgesehen jetzt von den allgemeinen qualitativen Schwankungen ihres Outputs und der Tatsache, dass immer wieder schlimme Sachen rausgekommen sind ("Heaven and Earth" z.B.), die man besser sein gelassen hätte.

Klar, da war Squire auch dran beteiligt...aber trotzdem, er war letztlich immer das Herz der Band, der Motor der alle Besetzungsinkarnationen überlebt hat und mit seinem unglaublich prägnanten Basspiel maßgeblich die Band definiert hat. Da ist ein Billy Sherwood, der irgendwie überall seine Finger drin hat (und das ist nicht unbedingt als Lob gemeint) kein wirklich adäquater Ersatz aus meiner Sicht.

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Vertigo
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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2689Beitrag Vertigo
23.06.2017, 18:05

Ich mag Squires Bass-Spiel (und seinen wunderbar einzigartigen Klamottenstil) auch sehr gern, aber Squire war auch der, der Yes in die kommerzielleren Gefilde führte, er war auch der, der seinen Kumpel Sherwood überall reinbrachte, er war auch der, welcher glaubte es gäbe tatsächlich nochmal die Möglichkeit solch kommerzielle Ehren wie mit dem "Owner..." einzufahren und er war auch der, der überhaupt keine Lust mehr drauf hatte, neue große ausladende Werke zu schreiben.

Von daher bin ich da ein wenig zwiegespalten. Aber vermissen tu ich ihn schon sehr. Ein Yes-Konzert, ohne dass da der verrückt kostumierte Bass-Riese steht, das geht nicht.
Ich glaube jedem der die Wahrheit sucht
Ich glaube keinem der sie gefunden hat
(Kurt Tucholsky)

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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2692Beitrag nixe
23.06.2017, 19:24

Wie gesagt, Chris war bei Heaven & Hell, sorry Earth dabei & hat nix dagegen unternommen, oder unternehmen können, das es so lasch veröffentlicht werden durfte!
YES ohne Chris, ob live oder studio ist schon traurig genug, aber das, was die Band seit einigen Jahren noch darstellt, ist mehr schlecht als recht & klar, die Sänger sind nicht schuldig, die müssen da mit durch!
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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2693Beitrag Brainpolice (†)
23.06.2017, 19:53

Na dann mach ich hier mal die Spaß Bremse. Mit Yes konnte ich leider nie so richtig was anfangen.
Lag vor allem am hohen Gesang von Jon Anderson, der mir immer auf den Keks ging.
Ich kenne alle Yes Alben von 1969 (same) bis 1977 (Going For The One). Ich hatte die mal alle
in den 70ern bei Freunden ausgeliehen. Zum Teil habe ich auch mal das ein oder andere Stück auf Kassette kopiert,
da mir der instrumentale Ansatz sehr gefiel. Den Gesang habe ich dann ertragen :roll:
Alle Alben ab 1978 kenne ich nicht, was auch nicht schadet!
Heute habe ich doch 3 CD's in der Sammlung, die ich aber erst vor 2 bis 3 Jahren gekauft habe:
The Yes Album
Close To The Edge
Relayer
An und ab höre ich die auch mal :D

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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2698Beitrag Oracle
23.06.2017, 23:54

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: 23.06.2017, 17:45 Ich stelle mal zur Diskussion, dass gar nicht der Sänger das Hauptproblem ist, sondern eher die Tatsache dass Chris Squire nicht mehr unter uns weilt. Für mich steht das eher unter der Überschrift "Yes ohne Chris Squire geht nicht". Mal abgesehen jetzt von den allgemeinen qualitativen Schwankungen ihres Outputs und der Tatsache, dass immer wieder schlimme Sachen rausgekommen sind ("Heaven and Earth" z.B.), die man besser sein gelassen hätte.

Klar, da war Squire auch dran beteiligt...aber trotzdem, er war letztlich immer das Herz der Band, der Motor der alle Besetzungsinkarnationen überlebt hat und mit seinem unglaublich prägnanten Basspiel maßgeblich die Band definiert hat. Da ist ein Billy Sherwood, der irgendwie überall seine Finger drin hat (und das ist nicht unbedingt als Lob gemeint) kein wirklich adäquater Ersatz aus meiner Sicht.
Klar, Chris Squire ist einer der kreativsten Bassisten der Rockhistory.
Das dümmste was man machen kann, ist ein Ersatz für so jemand zu suchen.
ARW haben mit Lee Pomeroy einen Bassisten der genug eigenes Profil hat, um nicht als Kopie dazustehen.
Billy Sherwood spielt dagegen Squire Note für Note nach und bekommt so natürlich auch nicht den Status eines Topmusikers oder gar Ersatzes.



Visionär und treibende Figur, war immer Anderson.
Er hat die Band zu Hochleistungen getrieben.
Sehr zum Leidwesen von Steve Howe, der einfach nur spielen wollte.
Ohne Anderson fehlt der Band jeglicher Schliff und auch die zweite Stimme von Squire ging schnell aus dem Leim.
ARW bietet dagegen wieder die alt bekannte Dynamik was eindeutig an der fitten Rhythmusfraktion liegt.
Vertigo hat geschrieben: 23.06.2017, 18:05 Ich mag Squires Bass-Spiel (und seinen wunderbar einzigartigen Klamottenstil) auch sehr gern, aber Squire war auch der, der Yes in die kommerzielleren Gefilde führte, er war auch der, der seinen Kumpel Sherwood überall reinbrachte, er war auch der, welcher glaubte es gäbe tatsächlich nochmal die Möglichkeit solch kommerzielle Ehren wie mit dem "Owner..." einzufahren und er war auch der, der überhaupt keine Lust mehr drauf hatte, neue große ausladende Werke zu schreiben.

Von daher bin ich da ein wenig zwiegespalten. Aber vermissen tu ich ihn schon sehr. Ein Yes-Konzert, ohne dass da der verrückt kostumierte Bass-Riese steht, das geht nicht.
kommerziellen Erfolg wollten alle YES-Musiker, den hatten sie im Prinzip seit ThE YES Album.
Die Frage ist nur, mit wie viel Routine und Berechnung man Albumprojekt angeht.
Chris ging immer auf Nummer sicher und wollte aus jedem Songschnipsel ein YES-Projekt machen.
Meistens wurden die Alben dann nicht mal von der Band fertiggestellt, weil die Tourneen zu früh gebucht wurden.
Squire hatte in dieser Beziehung einen schlechten Einfluss auf YES.
Brainpolice hat geschrieben: 23.06.2017, 19:53 Na dann mach ich hier mal die Spaß Bremse. Mit Yes konnte ich leider nie so richtig was anfangen.
Nö gar nicht, deshalb sind wir ja ein Disskusionsforum.
Reaktion und Gegenreaktion erzeugt Spannung, wie langweilig wäre es, wenn alle der gleichen Meinung wären.

Mit der Stimme von Anderson haben viele ein Problem, es zeigt aber auch, dass sie was besonderes ist.
Anderson ist einer meiner Top 5 Sänger.

Vielleicht macht es ihn für dich sympathischer wenn du weißt, dass er ein riesen Zappa-Fan ist.
Es war der Einfluss von Zappa der Anderson den Mut gab ungewöhnliche Idee zu verwirklichen.

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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2703Beitrag AusDemWegIchBinArzt
24.06.2017, 08:34

Nun, ich hatte mich ja im Eclipsed-Forum in einer Diskussion mit Andreas (oder Jürgen, ich weiß es jetzt nicht mehr genau) auch schon mal dahingehend "geoutet", dass ich Andersons Gesang ebenfalls bisweilen etwas anstrengend finde und nur mit Zähneknirschen ertragen kann. Das ist immer schon so gewesen, ich konnte mich nie wirklich an Anderson gewöhnen, wobei ich das nicht als Kritik an seinen Fähigkeiten verstanden wissen will sondern einfach nur so, dass mir sein Stil nicht übermäßig liegt. Zumindest bei meinen liebsten Yes-Alben wie "Fragile", "Close to the edge" oder "Going for the one" kann ich damit aber leben, weil die Musik alleine genug überwältigend ist, auch wenn ich selbst da manchmal zusammenzucke wenn Anderson einsetzt.

Und ich hatte ja auch damals schon geäußert, dass es für mich letztens daher auch zweitrangig ist, welcher Frontmann der Band vorsteht. Also egal ob Anderson, Horn, Benoit David oder Jon Davison, weil die sich alle ähneln und hauptsächlich in Nuancen unterscheiden, letzlich aber alle in die Anderson-Richtung tendieren, was bei mir jeweils den gleichen Effekt auslöst. Sorry, aber leider kann ich von meinem Standpunkt her in Bezug auf Anderson bzw. den Gesang bei Yes nichts anderes sagen.

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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2712Beitrag nixe
24.06.2017, 08:54

Brainpolice hat geschrieben: 23.06.2017, 19:53 Na dann mach ich hier mal die Spaß Bremse. Mit Yes konnte ich leider nie so richtig was anfangen.
Lag vor allem am hohen Gesang von Jon Anderson, der mir immer auf den Keks ging.
Ich kenne alle Yes Alben von 1969 (same) bis 1977 (Going For The One). Ich hatte die mal alle
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Wenn wir alle alles hätten, müßten wir ja nix mehr suchen, oder? Wir können ja auch über Zappa fachsimpeln, ne!
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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2714Beitrag nixe
24.06.2017, 08:59

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: 24.06.2017, 08:34 Nun, ich hatte mich ja im Eclipsed-Forum in einer Diskussion mit Andreas (oder Jürgen, ich weiß es jetzt nicht mehr genau) auch schon mal dahingehend "geoutet", dass ich Andersons Gesang ebenfalls bisweilen etwas anstrengend finde und nur mit Zähneknirschen ertragen kann. Das ist immer schon so gewesen, ich konnte mich nie wirklich an Anderson gewöhnen, wobei ich das nicht als Kritik an seinen Fähigkeiten verstanden wissen will sondern einfach nur so, dass mir sein Stil nicht übermäßig liegt. Zumindest bei meinen liebsten Yes-Alben wie "Fragile", "Close to the edge" oder "Going for the one" kann ich damit aber leben, weil die Musik alleine genug überwältigend ist, auch wenn ich selbst da manchmal zusammenzucke wenn Anderson einsetzt.

Und ich hatte ja auch damals schon geäußert, dass es für mich letztens daher auch zweitrangig ist, welcher Frontmann der Band vorsteht. Also egal ob Anderson, Horn, Benoit David oder Jon Davison, weil die sich alle ähneln und hauptsächlich in Nuancen unterscheiden, letzlich aber alle in die Anderson-Richtung tendieren, was bei mir jeweils den gleichen Effekt auslöst. Sorry, aber leider kann ich von meinem Standpunkt her in Bezug auf Anderson bzw. den Gesang bei Yes nichts anderes sagen.
Das war ja auch immer das Anliegen von YES, das es nach Anderson klingen muß! Egal wie!
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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2715Beitrag AusDemWegIchBinArzt
24.06.2017, 09:09

nixe hat geschrieben: 24.06.2017, 08:59
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: 24.06.2017, 08:34 Nun, ich hatte mich ja im Eclipsed-Forum in einer Diskussion mit Andreas (oder Jürgen, ich weiß es jetzt nicht mehr genau) auch schon mal dahingehend "geoutet", dass ich Andersons Gesang ebenfalls bisweilen etwas anstrengend finde und nur mit Zähneknirschen ertragen kann. Das ist immer schon so gewesen, ich konnte mich nie wirklich an Anderson gewöhnen, wobei ich das nicht als Kritik an seinen Fähigkeiten verstanden wissen will sondern einfach nur so, dass mir sein Stil nicht übermäßig liegt. Zumindest bei meinen liebsten Yes-Alben wie "Fragile", "Close to the edge" oder "Going for the one" kann ich damit aber leben, weil die Musik alleine genug überwältigend ist, auch wenn ich selbst da manchmal zusammenzucke wenn Anderson einsetzt.

Und ich hatte ja auch damals schon geäußert, dass es für mich letztens daher auch zweitrangig ist, welcher Frontmann der Band vorsteht. Also egal ob Anderson, Horn, Benoit David oder Jon Davison, weil die sich alle ähneln und hauptsächlich in Nuancen unterscheiden, letzlich aber alle in die Anderson-Richtung tendieren, was bei mir jeweils den gleichen Effekt auslöst. Sorry, aber leider kann ich von meinem Standpunkt her in Bezug auf Anderson bzw. den Gesang bei Yes nichts anderes sagen.
Das war ja auch immer das Anliegen von YES, das es nach Anderson klingen muß! Egal wie!
Natürlich, das ist mir vollkommen klar. Sonst gäbe es ja keinen Grund dafür, dass jeder neue Sänger mehr oder weniger als Anderson-Verschnitt durchgeht. Wobei nebenbei durchaus eine interessante Überlegung wäre, ob das auch mit einem stilistisch ganz anderen Sänger funktionieren würde (andere Bands haben ja in ihrer Karriere schließlich auch vollkommen unterschiedliche Leute hinterm Mikro stehen gehabt). Was aber nichts daran ändert, dass ich mit der Art von Andersons Gesang nur sehr bedingt was anfangen kann und bei mir Anderson und seine Nachfolger einfach nicht dieses wohlige, erhebende Gefühl auslösen wie bei anderen.

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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 2717Beitrag nixe
24.06.2017, 09:15

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: 24.06.2017, 09:09
nixe hat geschrieben: 24.06.2017, 08:59
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: 24.06.2017, 08:34 Nun, ich hatte mich ja im Eclipsed-Forum in einer Diskussion mit Andreas (oder Jürgen, ich weiß es jetzt nicht mehr genau) auch schon mal dahingehend "geoutet", dass ich Andersons Gesang ebenfalls bisweilen etwas anstrengend finde und nur mit Zähneknirschen ertragen kann. Das ist immer schon so gewesen, ich konnte mich nie wirklich an Anderson gewöhnen, wobei ich das nicht als Kritik an seinen Fähigkeiten verstanden wissen will sondern einfach nur so, dass mir sein Stil nicht übermäßig liegt. Zumindest bei meinen liebsten Yes-Alben wie "Fragile", "Close to the edge" oder "Going for the one" kann ich damit aber leben, weil die Musik alleine genug überwältigend ist, auch wenn ich selbst da manchmal zusammenzucke wenn Anderson einsetzt.

Und ich hatte ja auch damals schon geäußert, dass es für mich letztens daher auch zweitrangig ist, welcher Frontmann der Band vorsteht. Also egal ob Anderson, Horn, Benoit David oder Jon Davison, weil die sich alle ähneln und hauptsächlich in Nuancen unterscheiden, letzlich aber alle in die Anderson-Richtung tendieren, was bei mir jeweils den gleichen Effekt auslöst. Sorry, aber leider kann ich von meinem Standpunkt her in Bezug auf Anderson bzw. den Gesang bei Yes nichts anderes sagen.
Das war ja auch immer das Anliegen von YES, das es nach Anderson klingen muß! Egal wie!
Natürlich, das ist mir vollkommen klar. Sonst gäbe es ja keinen Grund dafür, dass jeder neue Sänger mehr oder weniger als Anderson-Verschnitt durchgeht. Wobei nebenbei durchaus eine interessante Überlegung wäre, ob das auch mit einem stilistisch ganz anderen Sänger funktionieren würde (andere Bands haben ja in ihrer Karriere schließlich auch vollkommen unterschiedliche Leute hinterm Mikro stehen gehabt). Was aber nichts daran ändert, dass ich mit der Art von Andersons Gesang nur sehr bedingt was anfangen kann und bei mir Anderson und seine Nachfolger einfach nicht dieses wohlige, erhebende Gefühl auslösen wie bei anderen.
Tja, Texte nehmen & selber trällern, da hat man zumindest schonmal eine Vorstellung, wie*s klingen könnte?
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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 3180Beitrag nixe
30.06.2017, 10:44

Bald nun ist Lorelay Zeit & wir haben das Vergnügen Jon wieder singen zu hören. Da werden wir wohlwollend lauschen & danach mach ich mir *nen Kopp, wie*s bei den originalen Yes weitergehen könnte?
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Re: Diskussion zu YES

Beitrag: # 96878Beitrag nixe
20.08.2021, 19:15

Es war am 02.06.1991 Köln Germany Sporthalle, mein erstes Konzert im Westen, mit einer Band, die ich schon seit 10 Jahren verfolgte & nun konnte ich sie live sehen & das noch in der acht Mann Besetzung. Das läßt doch keine Wünsche mehr offen, oder?
Ich war also seit geraumer Zeit in Attendorn wohnhaft, EinZimmer mit Kaffee Maschine & s/w Fernseher für 500.-€ als ZweitWohnung!
Das Konzert rückte nun immer näher & meine Karre gab seinen Geist auf (ich werde Verrückt). Was nun? OK, der Sohn meiner Vermieter lieh mir seine Spritfressende Ford Kombi Kutsche, besser als nix!
Vor dem Konzert kam ich mit ein paar Leuten in*s Gespräch, wo ich später immer dachte, vielleicht waren die aus dem Forum? Wir sahen uns nicht wieder, kein Interesse dererseits!
Ich saß im Rang links von der Bühne & hatte eine sehr gute Sicht auf das Geschehen. Mit auf meiner Seite: Rick, Bill & Chris, wenn er nicht wie zum solo zur Mitte ging & das war mein Verhängniß, denn auf der BühnenErweiterung waren zwei sehr große LautSprecher, die mir die Sicht auf das bass solo versperrten!
Nach meiner Erinnerung dauerte das Konzert 3h. Drei Stunden zurück in die 70-er versetzt, ein unbeschreibliches HighLight-Gefühl!
Jahre später gab*s dann DCD & DVD, mit einem nur zwei Stunden Konzert... Warum?
& jetzt 30 Jahre später wird uns eine schöne Box geprießen mit ausgewälten Konzerten: Yes - Union 30 Live: Super Deluxe Flight Case 30 Year Anniversary Edition Bild & Rick himself hat sogar dafür Werbung gemacht, muß doch gut sein!
OK, bei der Progeny: Highlights from '72 sieben Konzerte auf je drei CDs wurde schon klar, das das auch recht eintönig ist, immer wieder dieselben Songs zu hören & sauteuer ist das Teil ja auch noch! Was soll*s? Also bestellt!
Die Zeit verging, dann meldete sich yesnik von den babyblauen Seiten & verkündete, das er mit jemanden telephoniert habe, der was mit dieser Box zu tun hat & dieser berichtet, das die ganze Box nur aus bootlegs bestände. Oh weia, Was nun? Abbestellen: zu feige! Am besten nicht glauben! Doch es ist leider so!!!
Man sollte den Machern diese Box um die Ohren hauen & Rick KopfHörern aufsetzen, sodaß er sich das anhöre, wofür er Werbung gemacht hat! Man hätte Eroc doch mal fragen sollen!
Bis jetzt habe ich gehört:
'91 July 24th live in Star Lake Amphitheatre, Burgettstown; Pennsylvania (1st set)
'91 Mai 31st live in Stuttgart (FM Broadcast)
& zur Zeit läuft: '91 April 9th in Civic Centre, Pensacola; Florida (1st set), die einzige Tr. CD mit DVD
Ich bis gespannt, was die DVDs hermachen? Wie sie klingen, weiß ich ja schon, fehlt nur noch der optische Eindruck.
weiter Konzerte:
'91 April 17th in Worcester Centrum, Worcester; MA
'91 April 20th in Nassau Coliseum, Uniondale; NY
'91 August 8th live in Shoreline Amphitheatre, Mountain View; California
'91 July 15th in Madison Square Garden, New York; USA
'91 July 26th in Alpine Valley Music Theatre, East Troy; Wisconsin
'91 June 29th in Wembley Arena, London, United Kingdom
'91 Mai 31st live in Stuttgart + '91 Mai 31st live in Stuttgart (FM Broadcast)
'91 May 9th in McNichols Sports Arena, Denver; Colorado
'92 March 4th live in Bunka Taiikukan, Yokohama; Japan
&
'91 Union 30 live bonus Soundcheck
'91 Union 30 live bonus US Radio Interview (75 min.)

Fazit: Finger weg, wer bessere Verwendung für seine Kohle hat!

Mit den jetzigen Yes habe ich auch abgeschlossen. Dieses no-go für Jon & Rick geht garnicht! Dafür dieser Buggle, der klaut & nicht mal die richtigen Knöpfe für die vorgefertigten Sounds trifft, muß nicht sein!
Heaven & Hell, sorry Earth, der Abschied von Chris war eine Katastrophe!
Ist schon echt schade, das den Fans so das Geld aus der Tasche gezogen wird!
Yes tun ja selber schon genug, um ihr eigenes Grab zu schaufeln.
Als ich zum Konzert war, hatte ich mich an die 80-er Songs auch noch nicht gewöhnt, aber der Rest war gut & das war ja der weitaus größere Part.
Allerdings Key of Asenscion, Magnification & Songs Form Tsongas gehören für mich mit zu den Besten!
Also included in the box is a mixture of fan recordings, desk tapes and FM/Radio Broadcasts.
Klar wurde darauf hingewiesen, aber wer geht schon davon aus, das in so einer aufwendigen, sauteuren Box, extra der größte Schund zusammen getragen wird? Ich hätte es mir nicht so vorstellen können. Wer weiß, was die DVD an*s TagesLicht befördern?
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Re: YES

Beitrag: # 97931Beitrag Oracle
16.09.2021, 22:28


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Re: YES

Beitrag: # 97932Beitrag nixe
16.09.2021, 22:45

Oracle hat geschrieben: 16.09.2021, 22:28
00:00:00 Close Encounters Of The Third Kind
00:01:25 Siberian Khatru
00:11:29 Heart Of The Sunrise
00:21:59 Future Times/Rejoice
00:38:47 Circus Of Heaven
00:33:40 Time And A Word/Long Distance Runaround/Survival/The Fish (Schindleria Premature)/Perpetual Change/Soon
01:00:37 Don't Kill the Whale
01:04:49 Clap
01:08:45 Starship Trooper
01:18:47 Madrigal
01:20:08 On The Silent Wings Of Freedom
01:29:31 Rick Whips It Out
01:34:58 Awaken
01:51:49 I've Seen All Good People
01:59:05 Roundabout

Wembley Arena, London October 28th 1978 (Evening Show)

Jon Anderson / lead and backing vocals, guitar
Steve Howe / guitars, backing vocals
Rick Wakeman / keyboards
Chris Squire / bass, backing vocals
Alan White / drums, percussion, backing vocals

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Musik hat die Fähigkeit uns geistig, körperlich & emotional zu beeinflussen!

!!!I like Prog!!!

!!!Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten!!!

Tschüß
nixe

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