Musikmagazine

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Monk
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Musikmagazine

#1

Beitrag: # 71498Beitrag Monk
24.08.2019, 09:47

Ihr lest ja vermutlich auch immer noch Musikmagazine, oder ? Bei mir sind es vier, die ich seit Jahren immer kaufe: ROCKS, CLASSIC ROCK, ECLIPSED und die GOOD TIMES. Hatte ich vor einiger Zeit mal vor, die ECLIPSED zu abonnieren, finde ich dieses Magazin inzwischen dermassen schlecht, dass ich vor kurzem die ROCKS als 2 Jahres-Abo geordert habe, schlicht und einfach deswegen, weil in der ROCKS schon seit längerem eigentlich genau die Berichte von Bands und Künstlern sehr interessant und ausführlich abgedruckt werden, die meinen musikalischen Geschmack am besten treffen. Von den diesen Magazinen beigefügten Gratis CDs schreibe ich mal nix, denn auf die könnte ich verzichten.

Gestern am Kiosk geholt, heute schon auf dem Altpapierstapel, die neue Eclipsed. Das ist die mit weitem Abstand schlechteste Ausgabe, die ich bisher gelesen habe. Bei einem kürzlich erst noch erhöhten Heftpreis lässt sich so ein journalistischer Mist überhaupt nicht mehr vereinbaren. Bei allem Wohlwollen konnte ich da nur drei Stellen ausmachen, die mir ein bisschen was geben konnten:

- Rosalie Cunningham als Platte des Monats
- Der mehr als wahre Leserbrief von Gernot Rossner (den überhaupt abzudrucken läuft bei denen vermutlich unter 'Ironie')
- Der viel zu oberflächliche Bericht über John Peel (der ironischerweise exakt für das Gegenteil dessen stand, wovon in der Eclipsed berichtet wird)

Ruutjeschmeeten Jeld mal wieder. :evil:

Ganz anders die aktuelle ROCKS. Mal wieder jede Menge toller Berichte zu vielen meiner Helden, wie Alice Cooper, Whitesnake, Drivin'n'Cryin', Wishbone Ash, Rory Gallagher und die Allman Betts Band. Ausserdem im aktuellen Heft auch Black Label Society, Beth Hart, Iggy Pop, Queen, die Black Star Riders, Opeth und Eloy. Sehr empfehlenswert.

Auch die aktuelle CLASSIC ROCK wartet mit ein paar interessanten Stories auf: 50 Jahre Z.Z. Top (es muss nicht immer Abbey Road oder Woodstock sein), Lynyrd Skynyrd, Eloy, Procol Harum, Chis Robinson und ein guter und lesenswerter Bericht ĂĽber neuere und ganz neue Southern Rock Bands. Toll gemacht und sehr ausfĂĽhrlich.

:balloon:

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Vertigo
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Re: Musikmagazine

#2

Beitrag: # 71501Beitrag Vertigo
24.08.2019, 10:30

Ziemlich regelmäßig lese ich die Rocks, Classic Rock und Good Times. Die Eclipsed nur noch sehr sehr sporadisch. Das liegt aber nicht an den "alten" Themen, die sind mir ja sehr willkommen, das liegt an den Inhalten. Wie oft hab ich mir so ne Eclipsed inzwischen gekauft und danach das Gefühl gehabt kaum was gelesen zu haben in dem Artikel. Das wird mir einfach viel zu flach aufbereitet. Titelthema und dann grad mal fünf Seiten. Daraus macht die Classic Rock dann schon mal 20 oder gar 30 Seiten und so gehört sich das auch.

Und dann halt keinerlei Phantasie bei der Themenauswahl. Ja klar, die "Abbey Road" wird 50 und erscheint als Box, das ist ein Thema wert. Aber es gäbe so wahnsinnig viele alte lohnenswerte Themen. Als ich noch drüben im Forum war haben wir ja mal ne Liste gemacht welche Labelportraits alleine man schon mal machen könnte, aber da geschieht nix, die Leute gehen nur noch auf Nummer Sicher, was ich nicht nachvollziehen kann. Wenn du ein Heft aus eh überwiegend alten Themen machst, dann ist das vor allem für Leute wie uns. Und ich kauf das dann auch wenn auf dem Heft Wishbone Ash das Titelthema sind oder Fairport Convention, ich brauch nicht dauernd Led Zeppelin, Black Sabbath, Genesis, Beatles, Rolling Stones.

Wenn sie junge Leute auf alte Musik anfixen wollen, na dann doch erst recht die Themen abseits des Mainstreams, denn von den großen Bands hat ja inzwischen jeder junge Musikinteressierte nun doch längst was mitbekommen.

Und ihre einst Stamm-Progklientel bedienen sie ja auch nicht mehr, also man gewinnt einfach den Eindruck, die Eclipsed weiĂź nimmer recht was sie will oder soll.

Die Good Times ist zwar journalistisch auch flach, dafür les ich halt dann da mal was über die Searchers, die Bee Gees, May Blitz oder Roy Harper und von daher ist das schon okay so. Die Reviews sind für mich wichtig, weniger wegen der Inhalte, da hat man den Eindruck das sind immer öfters die Pressetexte mit drei persönlichen Sätzen dazu, sondern um nen Überblick zu bekommen was so erscheint. Da sind mir die Anzeigen in der Good Times auch wichtig.

Am lesenswertesten sind Classic Rock und Rocks für mich. Leider erscheint die englische Prog, die zum selben Verlag wohl wie die beiden gehört, nicht in Deutsch, die sind auch immer sehr lesenswert. Die Nr. 100 grade gabs auch als Spezialausgabe mit nem dicken dicken Heft über Jethro Tull. Exclusive Fotos und exclusive Interviews zu jeder Bandphase mit Herrn Anderson persönlich. Allein das Sonderheft wars wert. Oder der große Genesis Artikel in Heft 99. Die kauf ich aber auch nur sporadisch weil sehr teuer, aber inhaltlich sehr lesenswert.
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Pavlos
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Re: Musikmagazine

#3

Beitrag: # 71504Beitrag Pavlos
24.08.2019, 12:08

Die Rocks hab ich von Beginn an im Abo. AusfĂĽhrliche, gut recherchierte Stories mit viel Herzblut.

Bei Classic Rock schanke ich. Mal gefällt mir das ausgezeichnet (Die besten Scheiben der 60er), mal ist zu wenig harter Rock (für mich) drin.

eclipsed war ich jetzt seit Mitte der 00er Jahre immer dabei, hab ich vor drei Monaten jedoch zum letzten Mal gekauft. EInen bestimmten Grund kann ich nicht mal nennen. Die Specials waren frĂĽher immer groĂźartig, und sind es eigentlich immer noch, aber der Rest hat sich von meinem GEschmack zu sehr entfernt. Bei den BĂĽchern bleibe ich natĂĽrlich weiterhn dabei.

Als Anhänger harter Töne habe ich desweiteren Abos von RockHard und Deaf Forever laufen, ab und an kaufe ich dann noch (je nach Themen) das BreakOut und das Rock It! Hier und da, wenn ich vorbeikomme, schau ich beim Bahnhofshändler nach Zeitschriften aus dem Ausland (Prog, Iron Fist, etc.).

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Vinyl
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Re: Musikmagazine

#4

Beitrag: # 71513Beitrag Vinyl
24.08.2019, 15:13

Ich finde die Eclipsed, die ich jahrelang abonniert hatte, auch nicht mehr für lesenswert. Die Bücher hingegen halte ich für unverzichtbar. Wenn mir noch was ins Haus kommt, dann 8st es die Classic Rock. Oft gute Themen, sauber recherchiert und aufbereitet. Ein schönes Magazin für Vinylfreunde ist zudem die MINT.

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AusDemWegIchBinArzt
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Re: Musikmagazine

#5

Beitrag: # 71518Beitrag AusDemWegIchBinArzt
24.08.2019, 19:09

Natürlich bin auch ich ein erklärter Anhänger des geschriebenen Wortes. Als Hard-und Heavy-Freund lese ich regelmäßig das "Deaf Forever", welches für mich auf dem Markt der Musikpublikationen für (traditonell verbohrte) Freunde härterer Klänge die Nase thematisch und vom inhaltlichen Anspruch her mit Abstand am weitesten vorne hat - schon alleine deswegen, weil jedwede Trends gekonnt ignoriert werden und der Metal-Mainstream auch nicht gerade im Mittelpunkt steht, jetzt mal abgesehen von unantastbaren Konsensbands der Sorte Maiden, Priest, Saxon etc.

Aus alter Verbundenheit kommt ebenso regelmäßig das "Rock Hard" auf den Tisch, denn das lese ich jetzt seit ungefähr 32 Jahren ohne eine einzige Unterbrechung, wenn ich richtig gerechnet habe. Allerdings muß man sagen, dass dort die Qualität bzw. die Auswahl der Bands die mich interessieren von Monat zu Monat etwas schwankend ist - insbesondere seit die diesbezüglich stets verläßlichen Herren Kühnemund, Mühlmann, Albrecht & Co. vor 5 Jahren nach langer Zeit das Mutterschiff verlassen haben, um eben das "Deaf Forever" zu gründen und erfolgreich zu etablieren. Man merkt beim "Rock Hard" schon, das gewisse unersetzliche Köpfe fehlen, finde ich (die nun mit dem DF die logischerweise bessere und inhaltlich konsequentere Alternative am Start haben.... :biggrinn: ). Mittlerweile scheint sich das "Rock Hard" aber wieder insgesamt halbwegs erholt und stabilisiert zu haben, was die inhaltliche/thematische Linie angeht. Nicht durchgehend (das letzte Heft mit Kackbands der Sorte Slipknot oder Sabaton war ziemlich dürftig für meinen Geschmack), aber doch überraschend oft.

Das "Rocks" lese ich auch seit Erscheinungsdatum regelmäßig, gerade weil hier der klassische Rock / Hardrock im Mittelpunkt steht, aber auch traditioneller Metal und AOR nicht zu kurz kommen und die Features immer sehr zahlreich vorhanden und liebevoll detalliert ausgearbeitet sind - oft über zehn Seiten oder mehr. Allerdings finde ich, das "Rocks" hat in letzter Zeit gelegentlich etwas nachgelassen und sich in Themenauswahl und Machart für meinen Geschmack zu sehr dem "Classic Rock" angenährt, welches ich immer schon schwächer fand trotz ähnlicher inhaltlicher Ausrichtung.

Und da sind wir auch schon beim erwähnten "Classic Rock" - das lese ich nämlich nur gelegentlich, alle paar Monate mal....wenn wirklich mal Themen drinstehen, die mich interessieren. Inhaltlich und stilistisch als auch von der Aufmachung her finde ich es klar schwächer als das vergleichbare "Rocks", ebenso stört mich, dass zu viele (nichtssagende) Newcomer oder sonstige Künstler präsentiert werden, die mir in der Regel komplett am Arsch vorbeigehen.

Das "Good Times" lese ich auch noch und immerhin fast regelmäßig....meistens finde ich es sehr ansprechend, sowohl von der Aufmachung, als auch von der Ausarbeitung der Themen und der Auswahl der Bands und Inhalte her. Bin da schon über zahlreiche spannende und kurzweilige Stories gestolpert. Nur relativ selten lasse ich mal ein Heft sausen, weil es mich vom Inhalt nicht so richtig anspricht. Kommt halt vor, aber nicht allzu oft.

Das "Eclipsed" interessiert mich mittlerweile nach Jahren des mehr oder weniger regelmäßigen Lesens überhaupt nicht mehr und wird auch nicht mehr gekauft. Ich finde die Themen-/Bandauswahl meistens völlig uninteressant und irrelevant, insgesamt zu viel Neo-Prog-Gedudel, belanglose Newcomer und drittklassiger Retro-Rock, Stories werden zumeist nur oberflächlich und lieblos abgehandelt, sind schlampig ausgearbeitet und die meisten Informationen (beispielsweise in den Bandhistories) längst bekannt. Einfach ein langweiliges Käseblatt, das sich über die Jahre zunehmend runtergewirtschaftet hat - denn vor etwa 15 Jahren war es um das inhaltliche Niveau noch deutlich besser bestellt. Die Arroganz und Ignoranz der Redakteure ist gemessen an der schlechten Qualität des Blattes überhaupt nicht nachvollziehbar.
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.



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Re: Musikmagazine

#6

Beitrag: # 71530Beitrag Oracle
24.08.2019, 23:31

Dazu wollte ich auch schon ein Thread eröffnen. :good:

Die erste Musikzeitschrift die ich mir kaufte dĂĽrfte Metal Hammer gewesen sein, ca. 1985.
Ab Juni 1987 wurde die von Musikexpress/Sounds abgelöst, im Zeitschriftenhandel las ich aber in allen möglichen Mags.

Regelmässig lese ich nur den deutschen Rolling Stone und das seit der ersten Ausgabe, 1995.
Ich finde die journalistische Qualität und das Themenspektrum, für mich, dort am besten.

Sporatisch kaufe ich mir jedoch viele Zeitschriften, je nachdem, ob sie fĂĽr mich interessante Themen enthalten oder nicht.
Da kämen Spex, Eclipsed, Good Times, Classic Rock, Jazz Thing, Zillo, Intro, Rocks und Visions, von den deutschen Mags, in Frage.

Ăśber die Jahre kamen auch etliche englischsprachige Zeitschriften zusammen.
Britische Weeklies wie Melody Maker, Prog, Sounds oder New Musical Express, amerikanische: No Depression oder Relix.
Bomp, Shindig, Flashback und Ugly Things behandeln den Bereich Psychedelic/Garage; Punk.
FĂĽr Progrock waren Zines wie Empire, Si Magazine, frĂĽhe Eclipsed, The Magic Roundabout oder das Sophisticated Rock Magazin erste Wahl.

Seit einigen Jahren kaufe ich den Musik Express nicht mehr regelmäßig.
Das wird mir zu Hipstermässig, da gefällt mir Visions etwas besser.
FĂĽr Prog-interessierte kommt man um die PROG nicht herum.
Ganz so ĂĽbel ist aber die Eclipsed auch wieder nicht.
Es werden viele Neuveröffentlichungen besprochen und auch Newcomer und Unbekannte kommen nicht zu kurz.
Der Reissue-Teil ist fĂĽr mich immer das Highlight und einen besseren Konzertkalender gibt es auch nirgends.

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Re: Musikmagazine

#7

Beitrag: # 71535Beitrag Monk
25.08.2019, 09:02

Oracle hat geschrieben: ↑
24.08.2019, 23:31
Ganz so ĂĽbel ist aber die Eclipsed auch wieder nicht.
Es werden viele Neuveröffentlichungen besprochen und auch Newcomer und Unbekannte kommen nicht zu kurz.
Der Reissue-Teil ist fĂĽr mich immer das Highlight und einen besseren Konzertkalender gibt es auch nirgends.

Das stimmt, aber hier ist inzwischen Masse eindeutig vor Klasse. Die allermeisten heutigen Prog-Veröffentlichungen kann ich mir nicht mehr anhören. Da ist so verdammt viel Mist dabei, dass ich inzwischen den Prog wieder arg weit hinten in meinen musikalischen Interessen angesiedelt habe. Ausserdem die Oberflächlichkeit in den Berichten, wie auch schon angesprochen wurde. Die schreiben was und sagen eigentlich nix, was interessieren würde - genau so Pressetext-mässig. Was die Vielfalt bei Wiederveröffentlichungen angeht, wende ich mich öfters mal direkt den Webseiten der favorisierten Plattenlabels zu, denn dort kriege ich zwar auch nicht mehr Informationen, weiss aber auch über das Bescheid, was bald erscheinen wird. Paar Klicks kosten dann weniger als eine Zeitschrift. Der Konzertkalender ist sehr gut bei der Eclipsed, das ist eindeutig so, ist für mich aber nicht wirklich zwingend, weil ich schon länger nicht mehr an Konzerte gehe. Ich kann Livemusik leider nicht mehr geniessen wegen meines Tinnitus.

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Re: Musikmagazine

#8

Beitrag: # 71537Beitrag Monk
25.08.2019, 09:21

Letztlich bin ich aber schon immer ein sogenannter Heftchenmensch geblieben - denn als ich begann, mich fĂĽr Musik zu interessieren, gab es noch keine Computer...und ich schaue heute noch lieber Heftchen an und lese BĂĽcher, als dass ich stundenlang vor dem Monitor hocke. :rofl: :rofl: :rofl:

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Pavlos
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Re: Musikmagazine

#9

Beitrag: # 71542Beitrag Pavlos
25.08.2019, 10:38

An dieser Stelle nehme ich auf dem Beichtstuhl Platz und gebe zu, dass ich gerne auf dem Klo lese. Primär Musikzeitschriften.

Ergo: ein weiterer Pluspunkt des gedruckten Wortes.

:biggrinn:

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Vertigo
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Re: Musikmagazine

#10

Beitrag: # 71551Beitrag Vertigo
25.08.2019, 11:29

Vinyl hat geschrieben: ↑
24.08.2019, 15:13
Ein schönes Magazin für Vinylfreunde ist zudem die MINT.
Hab ich mir auch ein, zweimal gekauft und je nach Titelthema ist die auch immer interessant fĂĽr mich. Den Technikkram muĂź ich halt ĂĽberspringen ;) , der Rest ist toll!
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Re: Musikmagazine

#11

Beitrag: # 71552Beitrag Oracle
25.08.2019, 11:30

Monk hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 09:02
Oracle hat geschrieben: ↑
24.08.2019, 23:31
Ganz so ĂĽbel ist aber die Eclipsed auch wieder nicht.
Es werden viele Neuveröffentlichungen besprochen und auch Newcomer und Unbekannte kommen nicht zu kurz.
Der Reissue-Teil ist fĂĽr mich immer das Highlight und einen besseren Konzertkalender gibt es auch nirgends.

Das stimmt, aber hier ist inzwischen Masse eindeutig vor Klasse. Die allermeisten heutigen Prog-Veröffentlichungen kann ich mir nicht mehr anhören. Da ist so verdammt viel Mist dabei, dass ich inzwischen den Prog wieder arg weit hinten in meinen musikalischen Interessen angesiedelt habe. Ausserdem die Oberflächlichkeit in den Berichten, wie auch schon angesprochen wurde. Die schreiben was und sagen eigentlich nix, was interessieren würde - genau so Pressetext-mässig.
Das sehe ich genau so nur, dass ich behaupte, dass es schon immer so war und ich lese die Eclipsed seit 1999.
Damals aber speziell wegen der Floyd-Themen und da machten sie wirklich tolle Reportagen und Berichte.
Andere Bands die behandelt wurden, wie z.B. Eloy, Yes oder Asia wurden nur oberflächlich behandelt und enthielten keine Informationen die der informierte Fan nicht schon kannte.
Dieses -ich nenne es mal semi-proffessionlle Niveau- konnten sie nie ablegen.
Besonders nach der Spaltung von Eclipsed und Moonhead hat man gemerkt, dass das Herzblut bei der Moonhead-Redaktion lag.
Leider haben sie aber kaum 10 Auflagen geschafft, schade!

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Re: Musikmagazine

#12

Beitrag: # 71553Beitrag Oracle
25.08.2019, 11:31

Vertigo hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 11:29
Vinyl hat geschrieben: ↑
24.08.2019, 15:13
Ein schönes Magazin für Vinylfreunde ist zudem die MINT.
Hab ich mir auch ein, zweimal gekauft und je nach Titelthema ist die auch immer interessant fĂĽr mich. Den Technikkram muĂź ich halt ĂĽberspringen ;) , der Rest ist toll!
Ich habe auch viele Mint-Ausgaben.
Die haben fĂĽr Vinyllovers ein gutes Themenspektrum und behandeln auch viele Musikthemen.

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Re: Musikmagazine

#13

Beitrag: # 71555Beitrag Vertigo
25.08.2019, 11:33

Pavlos hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 10:38
An dieser Stelle nehme ich auf dem Beichtstuhl Platz und gebe zu, dass ich gerne auf dem Klo lese. Primär Musikzeitschriften.

Ergo: ein weiterer Pluspunkt des gedruckten Wortes.

:biggrinn:
Da lese ich auch regelmäßig die Musikzeitschriften, die liegen nämlich auch da rum und nur selten woanders. Im Zug, wenn ich mal unterwegs bin, lese ich die dann auch
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Re: Musikmagazine

#14

Beitrag: # 71556Beitrag Vertigo
25.08.2019, 11:36

Oracle hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 11:30
...und Moonhead hat man gemerkt, dass das Herzblut bei der Moonhead-Redaktion lag.
Leider haben sie aber kaum 10 Auflagen geschafft, schade!
Hatte ich auch alle, aber leider war der Uwe Göller ein ganz schön unorganisierter Chaot. Ich hab mit ihm mal telefoniert und mich danach nimmer gewundert, warum die Erscheinungsweise des Moonhead so unregelmäßig ist und darum auch nicht gewundert, als es aus war. Leider hat er seine immense Fanliebe zu Floyd und Psychedelic nicht in die richtige Form gießen können, ich denke er hätte da ein paar Leute gebraucht die ihm helfen seine Ideen zu sortieren und organisieren und sie realistisch umzusetzen
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Re: Musikmagazine

#15

Beitrag: # 71561Beitrag Oracle
25.08.2019, 11:41

Vertigo hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 11:36
Oracle hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 11:30
...und Moonhead hat man gemerkt, dass das Herzblut bei der Moonhead-Redaktion lag.
Leider haben sie aber kaum 10 Auflagen geschafft, schade!
Hatte ich auch alle, aber leider war der Uwe Göller ein ganz schön unorganisierter Chaot. Ich hab mit ihm mal telefoniert und mich danach nimmer gewundert, warum die Erscheinungsweise des Moonhead so unregelmäßig ist und darum auch nicht gewundert, als es aus war. Leider hat er seine immense Fanliebe zu Floyd und Psychedelic nicht in die richtige Form gießen können, ich denke er hätte da ein paar Leute gebraucht die ihm helfen seine Ideen zu sortieren und organisieren und sie realistisch umzusetzen
"Uwe Göller" jetzt wo du es sagst, fällt mir der Name wieder ein.
Ja das war ein tolles Magazin, aber man hat gemerkt, dass es an Professionalität mangelt.
Vermutlich auch deshalb die Aufsplittung.
Zumindest war die Eclipsed besser organisiert; ähm, jetzt wollte ich gerade schreiben "der Erfolg gibt ihnen Recht" aber das bezieht sich nur auf die kommerziellen Erfolge des Eclipsed.

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Re: Musikmagazine

#16

Beitrag: # 71563Beitrag Vertigo
25.08.2019, 11:51

Oracle hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 11:41
Vertigo hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 11:36
Oracle hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 11:30
...und Moonhead hat man gemerkt, dass das Herzblut bei der Moonhead-Redaktion lag.
Leider haben sie aber kaum 10 Auflagen geschafft, schade!
Hatte ich auch alle, aber leider war der Uwe Göller ein ganz schön unorganisierter Chaot. Ich hab mit ihm mal telefoniert und mich danach nimmer gewundert, warum die Erscheinungsweise des Moonhead so unregelmäßig ist und darum auch nicht gewundert, als es aus war. Leider hat er seine immense Fanliebe zu Floyd und Psychedelic nicht in die richtige Form gießen können, ich denke er hätte da ein paar Leute gebraucht die ihm helfen seine Ideen zu sortieren und organisieren und sie realistisch umzusetzen
"Uwe Göller" jetzt wo du es sagst, fällt mir der Name wieder ein.
Ja das war ein tolles Magazin, aber man hat gemerkt, dass es an Professionalität mangelt.
Vermutlich auch deshalb die Aufsplittung.
Zumindest war die Eclipsed besser organisiert; ähm, jetzt wollte ich gerade schreiben "der Erfolg gibt ihnen Recht" aber das bezieht sich nur auf die kommerziellen Erfolge des Eclipsed.
Wenn ich mich recht erinnere an das was er sagte, kams zur Aufsplitterung weil er weiter die Prog- und Psychedelic Schiene verfolgen wollte und der große Rest der Redaktion die Tür für den allgemeinen Rock öffnen wollte. Nur war er dann alleine mit der Organisation eines Magazins wie er es sich vorstellte überfordert. Als er mit der Eclipsed begann war ja alles noch klein und das konnte er allein stemmen, aber die Moonhead sollte von Anfang an auf dem Niveau, welches Eclipsed zu der Zeit dann schon hatte, segeln und das war eben allein nicht zu machen. Er hatte wohl auch ein paar Mistreiter noch, aber er wollte sich wohl, nach den Erfahrungen zuletzt bei Eclipsed, nicht mehr reinreden lassen und dann war er nach und nach dann eben alleine bei Moonhead
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Re: Musikmagazine

#17

Beitrag: # 71573Beitrag AusDemWegIchBinArzt
25.08.2019, 13:40

Vertigo hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 11:33
Pavlos hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 10:38
An dieser Stelle nehme ich auf dem Beichtstuhl Platz und gebe zu, dass ich gerne auf dem Klo lese. Primär Musikzeitschriften.

Ergo: ein weiterer Pluspunkt des gedruckten Wortes.

:biggrinn:
Da lese ich auch regelmäßig die Musikzeitschriften, die liegen nämlich auch da rum und nur selten woanders. Im Zug, wenn ich mal unterwegs bin, lese ich die dann auch

Ich bin ein typischer im Bett-/auf dem Sofa-Leser. Da kann ich mich dann wunderbar entspannen bei. Auf dem Klo schaffe ich es irgendwie nie, lange bei der LektĂĽre zu bleiben....auĂźerdem schlafen mir da komischerweise immer schnell die Beine ein, wenn ich zu lange auf der SchĂĽssel hocke. :biggrinn:
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Re: Musikmagazine

#18

Beitrag: # 71594Beitrag Pavlos
25.08.2019, 19:56

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 13:40
Vertigo hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 11:33
Pavlos hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 10:38
An dieser Stelle nehme ich auf dem Beichtstuhl Platz und gebe zu, dass ich gerne auf dem Klo lese. Primär Musikzeitschriften.

Ergo: ein weiterer Pluspunkt des gedruckten Wortes.

:biggrinn:
Da lese ich auch regelmäßig die Musikzeitschriften, die liegen nämlich auch da rum und nur selten woanders. Im Zug, wenn ich mal unterwegs bin, lese ich die dann auch

Ich bin ein typischer im Bett-/auf dem Sofa-Leser. Da kann ich mich dann wunderbar entspannen bei. Auf dem Klo schaffe ich es irgendwie nie, lange bei der LektĂĽre zu bleiben....auĂźerdem schlafen mir da komischerweise immer schnell die Beine ein, wenn ich zu lange auf der SchĂĽssel hocke. :biggrinn:
Was heißt hier komischerweise? Das ist normal. In der Regel tritt so etwas auf auf, wenn durch eine ungünstige Position der Beine ein Nerv abgedrückt wird. Dies kommt z.B. bei leiner längeren Sitzung auf der Toilette besonders häufig vor.

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Re: Musikmagazine

#19

Beitrag: # 71644Beitrag Monk
26.08.2019, 14:44

Also ich bin auch WC- und besonders Badewannenleser. Ich kann nicht duschen, muss immer baden. Wenn es sein muss so lange, bis alle guten Artikel gelesen sind. Ich bevorzuge dabei Musik- oder Crime-Hefte, ab und zu auch mal die Zeitschrift LandGang. :biggrinn:

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Re: Musikmagazine

#20

Beitrag: # 71647Beitrag AusDemWegIchBinArzt
26.08.2019, 15:52

Monk hat geschrieben: ↑
26.08.2019, 14:44
Also ich bin auch WC- und besonders Badewannenleser. Ich kann nicht duschen, muss immer baden. Wenn es sein muss so lange, bis alle guten Artikel gelesen sind. Ich bevorzuge dabei Musik- oder Crime-Hefte, ab und zu auch mal die Zeitschrift LandGang. :biggrinn:
Ja, gut...in der Badewanne lesen, das geht bei mir auch. Allerdings vorzugsweise in den Herbst-und Wintermonaten, denn im Sommer dusche ich fast ausschlieĂźlich.
Wenn Musik Bilder erzeugen und den Hörer mit auf eine Reise nehmen kann, hat sie eine ihrer edelsten Aufgaben erfüllt.



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Re: Musikmagazine

#21

Beitrag: # 71648Beitrag AusDemWegIchBinArzt
26.08.2019, 15:55

Pavlos hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 19:56
AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 13:40
Vertigo hat geschrieben: ↑
25.08.2019, 11:33


Da lese ich auch regelmäßig die Musikzeitschriften, die liegen nämlich auch da rum und nur selten woanders. Im Zug, wenn ich mal unterwegs bin, lese ich die dann auch

Ich bin ein typischer im Bett-/auf dem Sofa-Leser. Da kann ich mich dann wunderbar entspannen bei. Auf dem Klo schaffe ich es irgendwie nie, lange bei der LektĂĽre zu bleiben....auĂźerdem schlafen mir da komischerweise immer schnell die Beine ein, wenn ich zu lange auf der SchĂĽssel hocke. :biggrinn:
Was heißt hier komischerweise? Das ist normal. In der Regel tritt so etwas auf auf, wenn durch eine ungünstige Position der Beine ein Nerv abgedrückt wird. Dies kommt z.B. bei leiner längeren Sitzung auf der Toilette besonders häufig vor.
Ich weiß, dass das an abgeklemmten Nerven liegt.....das ist mir sogar schon im Auto passiert, wenn ich längere Strecken irgendwie ungünstig gesessen habe. Irgendwann war das mal so schlimm, dass ich von der Autobahn runterfahren und auf ´nem Parkplatz anhalten mußte....und als ich ausstieg, war das Bein dermaßen taub, dass es wie ein Streichholz wegknickte und ich regelrecht umfiel. Das war ein total widerliches Gefühl. Beobachter dachten bestimmt, ich sei total zugedröhnt oder sowas...:biggrinn:
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Re: Musikmagazine

#22

Beitrag: # 71766Beitrag Monk
28.08.2019, 09:13

Mir ist gerade in den letzten paar Ausgaben aufgefallen, dass sich auch die Good Times vermehrt mit progressiver Musik auseinandersetzt, nachdem ich eine Zeitlang die Befürchtung hatte, dass da bald mal Chris Roberts und Co. Ueberhand nehmen. Eigentlich finde ich es schade, wenn alle Magazine bald jedes Terrain abgrasen wollen. Das führt zwangsläufig in die Beliebigkeit, die Magazine werden austauschbar. Wenn ich allerdings vergleiche, wieviel journalistisches Engagement noch in den jeweiligen berichten liegt, wieviel Herzblut herübergebracht wird, dasnn denke ich schon, dass in der Redaktion der ROCKS noch richtige Freaks hocken, die von ihrer Musik und ihrer Arbeit wirklich begeistert sind, denn so lesen sich auch die Berichte, und zwar nicht nur die ausführlichen Aufhänger, sondern eigentlich alle Berichte da drin. Der grosse Nachteil der ROCKS ist, dass die Zeitschrift leider nur alle zwei Monate erscheint.

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Re: Musikmagazine

#23

Beitrag: # 71769Beitrag Vertigo
28.08.2019, 09:19

Monk hat geschrieben: ↑
28.08.2019, 09:13
Mir ist gerade in den letzten paar Ausgaben aufgefallen, dass sich auch die Good Times vermehrt mit progressiver Musik auseinandersetzt, nachdem ich eine Zeitlang die Befürchtung hatte, dass da bald mal Chris Roberts und Co. Ueberhand nehmen. Eigentlich finde ich es schade, wenn alle Magazine bald jedes Terrain abgrasen wollen. Das führt zwangsläufig in die Beliebigkeit, die Magazine werden austauschbar. Wenn ich allerdings vergleiche, wieviel journalistisches Engagement noch in den jeweiligen berichten liegt, wieviel Herzblut herübergebracht wird, dasnn denke ich schon, dass in der Redaktion der ROCKS noch richtige Freaks hocken, die von ihrer Musik und ihrer Arbeit wirklich begeistert sind, denn so lesen sich auch die Berichte, und zwar nicht nur die ausführlichen Aufhänger, sondern eigentlich alle Berichte da drin. Der grosse Nachteil der ROCKS ist, dass die Zeitschrift leider nur alle zwei Monate erscheint.
Ich find das ganz gut, wenn Magazine genreĂĽbergreifend unterwegs sind, weil ichs halt selber bin. Von daher fehlen mir sogar noch so einige Stile in der Classic Rock oder Rock, die eben auch unter Rock fallen, aber untergehen. Generell ist mir das ein wenig zu hart-lastig, auch wenn ich die Musik gern mag. Aber halt nicht nur.

Da fehlen mir vor allem mal größere Berichte über die softere Seite des Rock.

Toll sind da aber diese Riesenartikel ĂĽber die wahren besten Alben der 60er, 70er, 80er oder das groĂźe AOR Special. Genau solche Sachen wĂĽrden der Eclipsed auch gut stehen, aber eben...nix

Die Good Times hat sich ja generell der Musik der 60er, 70er, 80er verschrieben, das ist geschickt gewählt, denn da hat dann alles Platz, ob eben Chris Roberts (mit dem ich auch nix anfangen kann) oder Progressives und alles dazwischen.
"Doing Nothing Often Leads To The Very Best Something"
"Sometimes If I'm Going Somewhere And I Wait, Somewhere Comes To Me"
"People Say Nothing Is Impossible. But I Do Nothing Every Day"

Die Liste der Besonderen (wird fortgesetzt):

- David Lynch
- Christian Vander
- Tom Waits

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Re: Musikmagazine

#24

Beitrag: # 71838Beitrag AusDemWegIchBinArzt
28.08.2019, 20:03

Monk hat geschrieben: ↑
28.08.2019, 09:13
Der grosse Nachteil der ROCKS ist, dass die Zeitschrift leider nur alle zwei Monate erscheint.
Ich finde das eigentlich eher von Vorteil für die inhaltliche Qualität....beim "Deaf Forever" ist das auch so und ich finde, das kann ruhig so bleiben. Gefühlt möchte ich natürlich auch am liebsten jeden Tag ein neues Heft in Händen halten, keine Frage... ;) ...aber rein sachlich betrachtet tut es Magazinen eher gut, wenn sie Zeit haben, ihre Themen und Inhalte vernünftig abzuwägen, auszuwählen und auszuarbeiten und nicht jeden Monat auf Krampf irgendwas abliefern zu müssen.
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Re: Musikmagazine

#25

Beitrag: # 71894Beitrag Monk
30.08.2019, 07:34

AusDemWegIchBinArzt hat geschrieben: ↑
28.08.2019, 20:03
Monk hat geschrieben: ↑
28.08.2019, 09:13
Der grosse Nachteil der ROCKS ist, dass die Zeitschrift leider nur alle zwei Monate erscheint.
Ich finde das eigentlich eher von Vorteil für die inhaltliche Qualität....beim "Deaf Forever" ist das auch so und ich finde, das kann ruhig so bleiben. Gefühlt möchte ich natürlich auch am liebsten jeden Tag ein neues Heft in Händen halten, keine Frage... ;) ...aber rein sachlich betrachtet tut es Magazinen eher gut, wenn sie Zeit haben, ihre Themen und Inhalte vernünftig abzuwägen, auszuwählen und auszuarbeiten und nicht jeden Monat auf Krampf irgendwas abliefern zu müssen.
Da hast natürlich recht - das sichert auf jeden Fall ein wenig die Qualität vor der Quantität. In den Berichten der ROCKS kann ich gefühlt immer am meisten noch mitnehmen, über das ich nicht schon gelesen habe oder was mir grundsätzlich noch neu war. Oder gar Geschichten über Bands, die ich schon immer mochte, aber nie irgendwo was lesen konnte. Es gab z.B. in der ROCKS mal einen ausführlichen Bericht über die Band Legs Diamond, die ich sehr mag, aber zuvor nie irgendwo was lesen konnte.

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